Birnen und Minze

Heute großer Ernteeinsatz auf dem Bauernhof.

Nachdem gestern schon ein paar jugendliche Helfer die Äpfel geerntet haben, machten sich heute Gudrun  und ich auf den Weg Richtung Süden. Unterstützt von einer Kletterkumpeline ernteten wir  mit dem Herrn des Hofes Birnen. Pflückend, schüttelnd, lesend. Und da die Bäume hoch und die Leiter manchmal etwas wacklig war, litt besonders die, die unten die Leiter hielt, wenn die oder der, der oben stand und schüttelte, unter dem Birnenregen. Aber Frauen sind ja erfinderisch. Sehen Sie selbst.

Drauf klicken, Sie wissen schon.

Und ich, weil ich am liebsten Sprudelwasser mit Sirup trinke, und da wiederum am liebsten Pfefferminzsirup, den es aber leider selten käuflich zu erwerben gibt, schwärmte die ganze Zeit von meinem ersten selbstgemachten eben diesem Gesöff, das gestern die Geschmacksprobe im Großen und Ganzen  bestanden hat.

Diese Schwärmerei wiederum führte zu dem Wunsch einer einzelnen Dame, das Rezept hier zu veröffentlichen.

Also.

Ich werde Ihnen erzählen, wie ich ihn zubereitet habe und dann, was ich beim nächsten Mal anders machen werde.

Sie brauchen

knapp 1,5 Liter Wasser

15-20 Stengel frische geerntete Minze

25g Zitronensäure

700g Zucker

Die Minze wirklich nur kurz abbrausen

Zitronensäure im Wasser auflösen

Minze rein, 24 Stunden in einem kühlen Raum dunkel ziehen lassen

Nach 24 Stunden alles aufkochen, dann abseien.

Nun lösen Sie den Zucker in dem Minzwasser auf, dann wieder erhitzen.

Lassen Sie den Sirup nun 10 min köcheln (ohne Deckel), das erhöht die Intensität des Geschmacks. (Das ist wichtig, da der Sirup ja später mit Mineralwasser stark verdünnt wird)

Den heißen Sirup in Flaschen füllen und sofort fest verschließen.

Wenn alles erkaltet ist, drehen Sie die Flaschen kurz auf den Kopf, um zu prüfen, ob auch wirklich alle dicht verschlossen sind. Die, die den Test nicht besteht, verbrauchen Sie am besten als erste. Sie muss deshalb aber nicht im Kühlschrank stehen.

OBERLECKER

Allerdings würde ich beim nächsten mal nur 20g Zitronensäure nehmen. Zwar schmeckt man deutlich die Minze, aber auch so einen Hauch von Zitrone. Das ist zwar nicht unlecker, aber ich will ja, dass es nur nach Pfefferminze schmeckt.

 

 

 

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7 Antworten zu Birnen und Minze

  1. Gudrun schreibt:

    Mein Pad spinnt. Der erste Kommentar ist mir entglitten. 🙂

    Die Dame dankt für das Rezept und überhaupt für den schönen Tag.

    Gefällt 1 Person

  2. Zaphod schreibt:

    Das sieht gefährlich aus auf der Leiter, die biegt sich ganz schön durch. Und hoch ist die auch, viel höher als die in der Firma, auf die ich auch schon ungerne steige. Aber für Kaminspringer ist das bestimmt alles nur ein Klacks, die jumpen zur Not auf den nächsten Baum wie’n Eichhörnchen *g*

    Ich mag Zitrone übrigens lieber als Pfefferminze, ich hätt’s eher umgekehrt gemacht 😀 – ein guter Zitronensirup wäre mal was.

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    • Inch schreibt:

      Die Leiter war schon vorher so verbogen. Ich war da zunächst auch recht skeptisch. Hielt aber gut. Heute haben ein paar Kletterkumpels das Scheunendach repariert. Dazu mussten sie im morschen Gestühl rumklettern. Da konnte der Bauer nicht hingucken 😀 Dabei hatte er mich doch gebeten, mal ein paar Freunde anzusprechen, weil ein Kran viel zu teuer geworden wäre 😀

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  3. ostnomade schreibt:

    … wer klettert, fürchtet doch so einen Birnenbaum nicht. Ich schon, da ich das Elbsandsteingebirge lieber beschreite mit dem Kopf nach oben.
    Der Schutzhelm gefällt mir!

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    • Inch schreibt:

      Ja,, ne? Auf so einen schönen Schutzhelm, da kommen nur Frauen drauf. Männer hätten so getan, als machten ihnen die Birnen auf der Rübe nichts und hätten still vor sich hin gelitten 😀

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