Ein Filmchen

Bei Facebook gibt es einen kleinen Ausschnitt aus der heutigen Sendung Exakt.

Dort werden Geflüchtete gefragt, was sie von Deutschland halten.

Die Interviews fanden neben einer mir sehr gut bekannten Unterkunft statt. Und im kleinen Ausschnitt ist sogar eine meiner Schülerinnen zu sehen.

Ich hoffe, Sie können das Video sehen, auch wenn Sie nicht beim Fratzenbuch sind.

Update:

Und hier der gesamte Beitrag. Sogar mit zwei meiner SchülerInnen

gesamter Beitrag (Deutschland in Flüchtlingsaugen)

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Über Inch

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14 Antworten zu Ein Filmchen

  1. Zaphod schreibt:

    Ja, das ist schön. Freut mich natürlich, dass Deutschland so positiv gesehen wird, wäre das wirklich repräsentativ würde mich das natürlich noch weit mehr freuen, denn sie haben ganz sicher niemanden gefragt, der intensiveren Kontakt zu „besorgten Bürgern“ oder sogar irgendwelchen rechten Spacken mit Baseballschlägern hatte – und die wird es auch geben. Und ob sie die von christlicher Nächstenliebe nur so strotzenden Äußerungen unserer Politgranaten verstanden haben ist auch nicht bekannt.

    Insofern finde ich solche Filmchen zwar sehr erfreulich, aber wenig beruhigend. Beruhigend würde ich es finden, wenn TdM, Joachim Herrmann und Hotte Seehofer zusammen 3 Wochen Badeurlaub in Syrien machen, dann glaub ich auch dass es da sicher ist.
    Und wenn nicht haben wir drei Probleme weniger *fg*

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    • Inch schreibt:

      Da hast Du absolut Recht. Diese Aufnahmen sind, wie Du Dir sicher denken kannst, in Leipzig gemacht. Und Leipzig ist offenbar eins der positiven Beispiele deutscher Gastorte. Und weil Leipzig ins Sachsen liegt, ist es für viele, die verlegt werden, besonders schockierend, zu sehen, wie anders als Leipzig viele Orte in Sachsen sind.. Dann verändert sich das Bild, obwohl wir immer versuchen, die Geflüchteten so gut wie möglich darauf vorzubereiten, dass es eben auch Menschen gibt, die nicht nur gegen Flüchtlinge sind, sondern auch gewalttätig. Natürlich,oft, wenn es besonders schlimm ist, und wir von hier aus Kontakte zu lokalen Helfern herzustellen. läuft es dann meistens. das es Orte gibt, wo das nicht funktioniert, zeigt ja H.
      Übrigens, im update gesamter Beitrag, da ist ja, wenn Du dem Link folgst, zuerst die komplette Sendung aufgelistet. Da geht es ab 13:18 um Freital. Um die Bürgerwehr in Freital. Ganz abgesehen, dass mir beim Gucken übel wurde, wurde mir besonders übel deshalb, weil ja Menschen, die sich so verhalten, jegliche Integration verhindern und damit evtl genau zu den Verhältnissen führen, gegen die sie angeblich kämpfen. Gefährlich finde ich ganz nebenbei, dass ich immer mehr vermute, dass NPD und Konsorten genau das bezwecken, weil wie sollen sie sonst erreichen, mit Zustimmung der Mehrheit wieder zur Diktatur zurückzukehren können?

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  2. schnipseltippse schreibt:

    Hast du zufällig bei Facebook auch den Film über Clowns ohne Grenzen gesehen? Fand ich sehr schön, wenn auch etwas traurig.

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  3. ostnomade schreibt:

    Du kennst meinen Kommentar zum fremdenfreundlichen Landkreis Leipzig. Meine Stieftochter hat mir die Verhältnisse nach ihrem Besuch vor 2 Wochen wieder bestätigt. Dass die Stadt Leipzig so bunt und nett ist, freut mich sehr.
    Freital macht Angst. Noch mehr beunruhigt mich die Attraktivität Ostdeutschlands für die gesamte rechte Szene. Entvölkerung auf der einen Seite, Besetzung durch Blut- und- Boden- Ideologen auf der anderen Seite sind ein gesamt- ostdeutsches Problem.
    Eine Frage an Dich als diejenige, die den Flüchtlingen Werte vermittelt: Begreifen sie wirklich, dass all diese gelobten Eigenschaften Dtlds nicht vom Himmel gefallen sind? Wollen sie sich wirklich integrieren, voll und ganz, oder wenigstens so, wie es die vietnamesischen Vertragsarbeiter zum grossen Teil geschafft haben? Verstehen sie, dass dies Arbeit ist, tägliches Leben und Anstrengung, eine völlig andere Kultur, die sie nicht nur von aussen als Gäste, sondern als Mitglieder der Gesellschaft mittragen sollen?

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    • Inch schreibt:

      Ich habe Dir ja auch auf Deinen Kommentar, den Du hier ansprichst, geantwortet. Und zu Deiner 2. Frage: Einer meiner Schüler sagte letztens, als wir über die Rechte von Frauen und Kindern sprachen, „ich muss mich ändern. Wenn ich hier in Deutschland leben will, muss ich mein Leben ändern. Ich muss meine Einstellungen zu Frauen ändern und zu anderen Religionen“ (Er ist Christ).
      Ich kann Dir nicht sagen, inwieweit jeder einzelne versteht, wie hart wir uns unsere Werte, unsere Demokratie erarbeiten mussten (Einige im Osten kämpfen ja noch immer darum bzw haben beschlossen, dass sie das alles Scheiße finden und wollen zurück in die Diktatur) Ich habe schon mit verschiedenen Klassen mehrmals über den Holocaust gesprochen, darüber, dass wir aus dieser Erfahrung heraus jede Religion achten, so lange diese nicht anderen oder ihren eigenen Anhängern schadet. Ich habe ihnen erklärt, dass aus dieser Erfahrung heraus unser Asylrecht entstanden ist. Wir diskutieren wirklich viel, auch über Pegida bzw die, die Angst vor den vielen Flüchtlingen haben. Ich unterrichte derzeit 12-15 Menschen, manche möchten noch in meine Klassen, die sind aber voll, wir machen aber auch Ausflüge und dergleichen. Also erreiche ich intensiv vielleicht 20-30 Geflüchtete. Ich kann nicht die ganze Welt retten, aber mit denen, mit denen ich zu tun habe, diskutiere ich häufig unsere Werte. Um die anderen müssen sich andere kümmern. Und wenn das endlich genug Menschen täten statt zum Beispiel ihre Energie in Hass zu verschwenden, wären wir auf einem guten Weg. Die Interviews zeigen, dass sich die von uns betreuten sehr wohl hier fühlen. Dass wir gute Arbeit leisten. Ich habe Angst davor, dass all das negiert wird, wenn sie in irgendwelchen Orten lernen, in denen ihnen nur oder hauptsächlich Hass begegnet.
      Übrigens bin ich ja auch an zwei Tagen aufm Dorf. Dort kenne ich Menschen, die gern eine Familie auf ihrem Hof aufnehmen würden, sich aber vor den Nachbarn fürchten. Und wenn ich dort Menschen treffe, die meinen, sie hätten ja nichts gegen Ausländer, aber an unsere Regln müssten die sich halten, dann sage ich: Ja, und Sie und wir sind es, die den Geflüchteten unsere Regeln erklären müssen,denn wie sonst sollen sie lernen?

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  4. ostnomade schreibt:

    … kein Problem. Nach Wurzen oder Grimma kannste ja beinahe mit dem Rad fahren …

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