Gestrandet

Eigentlich wollten wir nach Armenien. Aber auf Volksbegehren hatten wir keine Lust. Frau weiß ja nie, wie fas endet, wenn EU und USA erst mal Blut lecken und die Chance, den Russen einen Verbündeten zu entreißen.

Dann hatte ich ein Zimmer in Guca gebucht. Zum Balkan Brass Festival. Aber der Kumpel hat abgesagt. Und allein aufm Festival ist irgendwie falsch.

Ziemlich kurzfristig entschieden wir uns für Italien. Freunde besuchen in Piombino. Mit Zwischenstopps bei Rosenheim, in Mantua und Siena. Schließlich sind die Prinzessin und der Kleine König mit an Bord. Und das Große Kind. Der Schwiegersohn in spe und das Kleine Kind müssen jeweils für ihre Prüfungen büffeln.

Das Inchfamilienmobil war letzte Woche noch in der Werkstatt. Sollte also alles gut gehen.

Ging es auch. Bis auf einen Parkplatz bei Nürnberg. Da ging nichts mehr. Nichts, was die Gänge betraf. Ließ sich nicht mehr einlegen. Keiner nicht. Zum Glück genau an der Ausfahrt des Parkplatzes. Zurückschieben hat uns eine Frau geholfen. Der Mann, den ich heranzuwinken suchte, drehte sich einfach weg.

Auf den Abschleppdienst haben wir eine Stunde gewartet. 10 min Abschleppen kostet schlappe 350€. Nun steht das Mobil in einer Werkstatt und wartet, dass diese morgen 7:30 Uhr öffnet. Und wir liegen im Hotel. Und warten morgen auf die Info der Reparateure.

Die Reisekasse droht bedrohlich zu schrumpfen.

Ich halte sie aufdem laufenden

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Über Inch

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5 Antworten zu Gestrandet

  1. Salli schreibt:

    Oh, das klingt nach keinem guten Lauf bis jetzt. Ich wünsche euch, dass ihr am Urlaubsziel noch ankommt…mit Geld!

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  2. Dirgis (Sigrid) schreibt:

    Ach nein! Hoffentlich geht es schnell und ohne große Verluste weiter.

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  3. freiedenkerin schreibt:

    Das liest sich wie eine höchst infame Verkettung unglückseliger Umstände… Ich drücke ganz fest die Daumen, dass das Inchmobil ganz schnell wieder heile ist, und die Reisekasse nicht allzu sehr in Anspruch nimmt.

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  4. Herr Ärmel schreibt:

    Kein Gefällt-mir geklickt.
    Gleiches passierte mir letzthin auch. Im fünften Gang auf einer Schnellstrasse gefahren. An der Autobahnauffahrt ging nix mehr. Mit dem schalten. Aber die hundertzwanzig Kilometer ins Bembelland habe ich ohne schalten noch geschafft.
    Die letzten Paar Kilometer mit drei Ampeln waren heftig. Im fünften Gang anfahren. Viel Geruch von der Kupplung her. Aber immerhin bis vors Haus geschafft.
    Die Kostenvoranschläge klangen schlimm und machten hoffnungslos. Der Uraltaudischrauber aus dem Nachbarort griff dem alten A3 unter die Haube und sagte: wartense mal kurz. Ging in sein Kellerlabyrinth und kam mit einem Altteil als Ersatz zurück, mit dem der Schalthebel ins Getriebe greift.
    Er verlangte einen kleinen Schein. Ins Nachbardorf zu der Werkstatt wurde ich für umme geschleppt. Vor vier Wochen wegen Alters des Autos in einen Autoclub eingetreten…

    Ich drück´ dir beide Daumen, dass bei dir alles gut ausgeht…

    Gefällt 1 Person

  5. Zaphod schreibt:

    Du lebst! Wie schön, es gibt wieder spannende Urlaubsgeschichten, auch wenn die hier doof anfängt (ich kenne das mit den Pannen aus der Vergangenheit zur Genüge, daher bin ich auch schon ewig in diesem gelben Automobilclub).

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