Schon mal im Eislabyrinth warm gelaufen?

Morgen schließt in Leipzig die Eiswelt, eine Eis- und Schneeskulpturen- Ausstellung. Natürlich im Zelt. Denn so kalt, dass man so was ein paar Monate im Freien präsentieren könnte, wird’s in Deutschland schon lange nicht mehr.

Das wollte ich mir doch mal ansehen. Zusammen mit Prinzessin und Kleinem König.

Leider, montags, zum Omatag, müssen wir am Nachmittag schon zum Voltegieren. Also die Prinzessin muss dahin, der Kleine König und ich bringen sie nur.

Da Voltegieren doch anstrengend ist und die Größe des Pferdes ein konzentriertes Kind empfiehlt, ist montags zwingend Mittagsschlaf angesagt.

Die Eiswelt aber öffnet erst 10:00 und teuer ist der Eintritt auch. Immerhin haben da 25 internationale Künstler ein paar Wochen gewerkelt und gehauen, um je 200 Tonnen Schnee und Eis zu bearbeiten. Die Halle bzw das Zelt muss konstant auf -8 C runtergekühlt werden. Das kostet schon, keine Frage. Ökologisch ist das auch nicht, ich weiß, aber sehen will ich das trotzdem.

Als ich aus Polen zurückkam, vor 2 Wochen, bot sich die Chance, weil das Voltegieren ausfiel.

Also ab zum Bayrischen Platz, vor dem Zelt die Kinder umgezogen (ein paar Bänke, liebe Stadt und/oder Veranstalter wären eine nette Sache gewesen) und rein ins kalte Vergnügen.

Goseschenke, Messemännchen, Völki, Bayrischer Bahnhof, Nikolaikirche, Zoo, dazu Notenspuren, Clara Schuhmann, Bach und noch ein paar Musiker als Referenz an Leipzig. Ein Aquarium , ein paar Märchenfiguren und…

…schon ist man am Ausgang. Nach ca 1 Stunde.

Nein, ich habe etwas unterschlagen: Sitzgelegenheiten, vor allem aber Bücherlabyrinth und Eisrutsche. Auf der Eisrutsche können der Kleine König und die Prinzessin bis zum Erbrechen rutschen. Mir wird allerdings nach ca. 10 min sehr sehr kalt. Zum Glück ist das Labyrinth gleich nebenan, da scheuchen wir uns jetzt durch. Damit die Oma wieder warm wird. Jawoll.

Und jetzt erst mal in diesen überdachten Bayrischen Biergarten. Aufwärmen. Kakao trinken. Der Kleine König fällt um vor Erschöpfung und hält Mittagsschlaf auf einer Bank. Die Prinzessin kann auch allein nach nebenan und rutschen. Allein ist sie ja nicht wirklich. Da sind schon noch ein paar Kinder. Und die Eltern sitzen im Warmen bei Kakao und Brezeln.

So bringen wir es doch auf drei Stunden. Der Kleine König wird geweckt und es geht noch mal zum Abschlussrutschen. Und dann noch mal durchs Labyrinth zum Oma aufwärmen.

Ein paar Fotos. Keine Meisterwerke, nur, dass Sie einen Eindruck bekommen

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2 Antworten zu Schon mal im Eislabyrinth warm gelaufen?

  1. freiedenkerin schreibt:

    Ja, toll! Das möchte ich mir im nächsten Jahr auch mal anschauen!

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  2. Zaphod schreibt:

    Ja das ist schon ganz nett was die so aus Eis zaubern können und mit den Enkelkindern würde ich das wohl auch besuchen, danach hätte ich wahrscheinlich drei Fotos von Eisskulpturen und hundert von den Lütten auf der Eisrutsche 🙂
    In Timmendorf gab es so etwas mal aus Sand, war auch nicht schlecht. Konnte man nur nicht drauf rutschen.

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