Ich habe es wieder getan (14./15.06.2019)

Ich war in Russland.  Im Juni. Am Baikal. Aus einem Wenn Du mal wieder an den Baikal fährst, komme ich mit wurde ein Dieses Jahr können wir an den Baikal fahren.

Nunja, ich hatte eh noch keine weiteren Pläne außer vielleicht mit Freunden nach Albanien, aber Russland ist immer gut und an den Baikal kann Inch auch zwei Mal fahren. Zunächst gab es viel Diskussion wegen des Termins, weil noch eine 3. Freundin, die aber nur in den Schulferien kann, mitwollte. Aber das passte so gar nicht in meinen Arbeits- und Prinzessinnen- Schulanfangs- Plan, im Osten werden Schulanfänge schließlich riesig gefeiert, also einigten wir uns auf Juni und ja, nur zu zweit. Dann habe ich mir am Baikal noch einen Ort ausgesucht, wo ich noch nie war, aber im Prinzip haben wir Städte, Dörfer und Inseln besucht, in und auf denen ich 2014 schon war. Nur nicht so lang und nicht mit dem Zug. Die Freundin hatte wieder nur 2 Wochen Urlaub. Trotzdem, das alles noch mal in einer anderen Reisebegleitung zu erleben, war sehr angenehm.

Natürlich zwischenstoppten wir in Moskau.

Erstens muss man da sowieso umsteigen, zweitens war die Freundin da noch nie. Also machten wie aus 6 Stunden Aufenthalt 1,5 Tage und schauten uns das wichtigste an.

Das wichtigste in Moskau sind der Rote Platz, der Arbat, mindestens eine der sieben Schwestern, die Metro und natürlich die Moskwa.

Wir logierten gleich hinterm Roten Platz, also etwa 900 m mussten wir schon noch laufen, aber auf diesen 900 m konnte man schon recht viel sehen. Leider war das Wetter so gar nicht auf Urlaub eingestellt. Gerade mal 16° C sind in Moskau und ab und an nieselt es sogar. Blinies habe ich diesmal nicht im erstbesten Restaurant gegessen, zwar haben wir in Moskau kein Frühstück in der Unterkunft, aber den Rest des Urlaubs und da gibts bestimmt wieder überall und jeden Tag die leckeren Dinger.

Auch am nächsten Tag wird das Wetter zwar wärmer, aber so richtig gut wirds nicht.

Wir starten in der Basilius-Kathedrale, gleich als sie öffnet, um noch etwas Platz zum Gucken zu haben. Die Freundin ist doch erstaunt, als wir wieder den Roten Platz betreten. Der hat sich in den letzten Stunden aber so was von gefüllt. Die Freundin hatte mir das nicht so recht geglaubt.

Die Freundin findet, dass auch Lenin zu einer Sightseeingtour Tour gehört, also stellen wir uns noch mal an. Beim letzten Mal bin ich ja im Dunkeln durchs Mausoleum getappt und habe einige der Wachsoldaten geärgert. Aber dieses Jahr ist alles anders. Entweder war mein erster Besuch so traumatisierend, dass die Verantwortlichen ein paar Veränderungen vorgenommen haben, oder es gab noch mehr blind depperte Touristen. Jedenfalls finde ich, dass das Mausoleum viel heller ausgeleuchtet ist. Natürlich habe ich auch eine prima Reisebegleitung, die artig vor mir herläuft, falls wir doch mal in eine dunkle Ecke kommen. Aber das passiert nicht und draußen, an den Gräbern der anderen Helden und solchen, die sich für Helden hielten, darf man jetzt ungeniert fotografieren.

Gestern fand die Freundin schon, dass das GUM auch besichtigt werden muss. Im Gegensatz zu 2014 gibt es jetzt gar keine Russischen Geschäfte mehr im GUM, nicht mal mehr ein Russisches Fast- Food Restaurant.

Mich würde ja interessieren, ob Kiew immer noch als Heldenstadt gefeiert wird und außerdem denke ich, die ewige Flamme muss man schon auch sehen.

Der Arbat wirkt seltsam kalt. Liegts am Wetter? Liegts an der Tageszeit? Liegts am Fehlen der kleinen Russischen Restaurants? Keine Ahnung.

Wir schauen uns noch das Gebäude des Russischen Außenministeriums als Beispiel für eine der sieben Schwestern an, dann schlendern wir etwas abseits touristischer Pfade durch Grünanalgen. Natürlich besuchen wir auch die Metro.

Dann ist es schon Zeit, die Rucksäcke zu holen und zum Flughafen zu fahren. Denn nach Irkutsk geht es in diesem Urlaub nicht mit dem Zug, sondern mit dem Flugzeug.

Ich habe versucht, Ihnen keine Bilder zu zeigen, die es schon vor 5 Jahren gab. Wer die sehen möchte, kann gern im alten Blog schauen und auch lesen, wie es damals so lief.

Hier noch mal zum Nachlesen die Links zu den Aufenthalten 2915 in Moskau:

Lenin ist ein kleiner Mann

Touristenkram, ein altes Viertel und Erinnerungen an einen Roman

Für Touristen und die, die es nicht an die Kremlmauer geschafft haben

Trotzdem wiederholt sich natürlich sicher hie und da etwas. Sehen Sie es mir nach, bitte

Über Inch

www.inch.beep.de
Dieser Beitrag wurde unter Wanderlust abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Ich habe es wieder getan (14./15.06.2019)

  1. Herr Ärmel schreibt:

    Ich denke mal, dass man ausserhalb Moskaus ohne entsprechende Sprach- und Lesekenntnisse kaum zurechtkommen kann… (weiterlesen… und Bilder guggen)

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s